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von 1897 bis 1918:
     
Wanderrudern
 
 
Die Bezeichnung des ARV als "Ruderverein" war ungenau. Die Fotografien und Jahresberichte der Gründerzeit zeigen oft genug Paddelboote auf Holsteiner Flüssen. Fahrten im Ruderboot scheinen zu Anfang nicht die Regel gewesen zu sein.
Dennoch wies sich der ARV schon damals durch eine ungewöhnliche Reise- und Fahrtenlust aus, die angesichts vergleichsweise schwierigerer Bootstransporte bewundernswert ist. Boote wurden oft mit Pferdewagen befördert, die nicht selten verspätet oder gar nicht ankamen.
 

Beschwerlich war der Transport der Boote zur Einsatzstelle. Dieser war nur mit der beschränkt ausgebauten kaiserlichen Reichsbahn oder dem Pferdewagen möglich.


Pure Erholung auf einer Wanderfahrt
 
Die Ziele dieser Touren waren teilweise dieselben wie heute: Mecklenburger Seen, Ostsee, sowie die Flüsse Werra, Weser, Main, Mosel, Donau oder Elbe wurden berudert und bepaddelt. Zeitweilig scheint man dafür sogar die Hilfe des Windes in Anspruch genommen zu haben - eine heute undekbare Art und Weise dafür, die unzureichende körperliche Verfassung zu kompensieren.


Als ob Paddeln nicht schon einfach genug wäre
 

Dennoch war manches schon damals so: Das Bootshaus in Achterwehr am Westensee.


Auch wohlbekannt: Das langwierige Schleusen auf einer Wanderfahrt.
 

Mecklenburg-Vorpommern damals wie heute: Der Blick auf die Müritz.


Wanderfahrt nach Plön ...
 

... offenbar gut besucht: Totalblockade des Plöner Sees.


Die Wanderfahrt Trave-Schwartau. Hier sind bereits die neuen Mützen mit der Rune zu erkennen.
 

Trave-Schwartau-Fahrt


Pause an Land. Die das Karo führenden Ruderer sind vermutlich Mitglieder des Lübecker Ruderclubs.

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