Auf so vielfältige Weise, wie ARVer sich nicht nur rudernd, sondern auch paddelnd und segelnd auf dem Wasser fortbewegten, so verschiedenartig betätigten sie sich auf dem festen Land. Ganz vorne ist dabei das Hockeyspielen zu nennen, bei dem sich das erste Mal Frauen im ARV hervortaten. Auch mit den Kieler Schülerrudervereinen wurde die krummen Schläger geschwungen und so teilweise neue Ruderer an den ARV herangeführt.
ARVer beim Hockeyspiel
Die Kieler Eisflächen sind freigegeben
Neben Hockey ertüchtigte man sich durch Geländeläufe, Schnitzeljagden und Wanderungen. Bei entsprechender Kälte bot aber auch die Eisflächen in Kiel den Ort für eine beliebte Sportart: das Eislaufen, wahlweise auf Geschwindigkeit oder Eleganz, bot allen Schlittschuhläufern eine auf ihre Fähigkeiten zugeschnittene Disziplin.
Tauziehen mit äußerstem Einsatz
Die Sackhüpf-Sparte bereitet sich auf einen Jute-Sprint vor. Rechts Frühstart.
Kein Tag ohne Wettkampf Schlittschuhrennen auf dem Eis
Begnadete Körper - Geräteturner bei der Kür. Vergleichbare Geräte existieren z.B. noch an der Oppendorfer Mühle.
Bodenturnen, Manschaftswertung. Pyramiden wurden im ARV noch in den sechziger Jahren gebaut.
Tauziehen - Taurudern - Ruderziehen ...? Schwer zu sagen.
Der ARV war aber immernoch ein Ruderverein. Im Hintergrund der vollständig gefüllte Kieler Marienehafen.
Wer heute zum "Leutturm" fährt, hätte damals das stationäre Feuerschiff &auot;Bülk" angesteuert.
Der Akademiker bleibt sich auch beim Sport treu. Noch im Ruderboot herrschte ein gewisses Klassenbewußtsein. Ein solcher Zylinder sollte in sechzig Jahren noch einmal auftauchen.